Fuchsbandwurm
Hallo,
meinem Kenntnisstand nach gibt es keine besonders gefährdete Personengruppe.
Die wenigen tatsächlich bekannt gewordenen Fälle (3? 4? 5?) dürften sich in frühester Kindheit infiziert haben, es liegt der Verdacht nahe dass es bereits im Krabbelalter war.
Eine tatsächliche Infizierung durch Fuchsbälger (Jäger) oder überhaupt von erwachsenen Personen ist mir nicht bekannt. Bitte belehrt mich eines besseren wenn es inzwischen tatsächlich so einen Fall (oder gar mehrere?) gibt.
Jedenfalls ist es richtig, dass auf Beeren, Pilzen oder ähnlichem immer wieder Fuchsbandwurmeier nachgewiesen werden - aber immer tote, nie lebende! Die Eier sind nämlich sehr lichtempfindlich und dürften nach wenigen Stunden bereits abgestorben sein.
Zudem markiert der Fuchs mit seinem Kot seine Reviergrenzen, wozu vor allem Steine und Baumstümpfe benutzt werden. Pilze sind da aufgrund ihrer Kurzlebigkeit kaum geeignete "Grenzpflöcke", Himbeeren zu stachelig zum reinkacken und Heidelbeeren zu klein ....
Ich persönlich halte irgendeine Gefahr, sich mit Fuchsbandwurm zu infizieren für praktisch nicht existent.
beste Grüße,
Andreas