Re: Gilbende Champignons
Hallo Zusammen,
dazu noch ein Zitat aus Ryman/Holmasen "Pilze". Sie schreiben beim Karbol-Egerling: "Im Unterschied zu den eßbaren Anis-Egerlingen, deren Huthaut bei der geringsten Berührung dauerhaft gelb verfärbt, tritt die intensive Gilbung des Giftchampignons erst bei Reibung oder Verletzung ein und wandelt sich nach ungefähr einer Viertelstunde in einen grauen bis schmutzigbraunen Fleck." So habe ich es bei meinen Exemplaren auch festgestellt.
Der Anisgeruch ist übrigens noch intensiver, wenn man den Pilz zerkleiner. Das kann man ja mal ausprobieren um die Nase zu "kalibrieren". Das hat mir und meinem Mann auch schon öfters bei der Diskussion "ist das nun Anisgeruch oder nicht ?" geholfen.
Viele Grüße
Iris
Dann sollte es zumindest keine Art des Karbolchampignons sein. Die Verfärbung
der Stielknollen bei den Karbolchampignongs geht wirklich blitzartig und
das gelb ist sehr "kanllig". Was ich noch erwähnen sollte ist,
dass die Verfärbung der Stielknolle im Schnitt nicht dauerhaft anhält. Als
ich mit meine Fundstücke eine Stunde nach dem durchgeführten Schnitt noch
mal angeschaut habe, war von der chromgelben Verfärbung nichts mehr zu
sehen! Erst ein erneuter Schnitt ließ die Knolle wieder
"leuchten".
Gruß
Jürgen