Re: Düngerlinge und Co., Vergiftungen

Neu-Ostwestfale, (vor 4849 Tagen) @ Stephan Weißer

Übertriebenes Angstmachen finde ich nicht besonders geschickt, aber das Kind
soll schon merken, dass es mit dem unbedachten Essen eines gefundenen
rohen Pilzes einen Fehler gemacht hat, der sich nicht wiederholen sollte.
Grundsätzlich soll ein Kind, wenn es alleine spielt, nichts in der Natur
Gefundenes (Pilze, Beeren, Blüten...) in den Mund stecken, das muss man
ihm so schnell es geht beibringen.
Theoretisch besteht immer die Möglichkeit einer Allergie bzw. persönlichen
Unverträglichkeit. Daher ist den Eltern zu raten, das Kind in den
folgenden Stunden genau zu beobachten, bei Anzeichen körperlichen
Unwohlseins sofort mit ihm zum Arzt zu fahren und dort bei der Anamnese
die Wahrheit zu sagen (machen auch nicht alle!) und die Pilzart, die in
der Pilzberatung ermittelt wurde, zu nennen.

Das mit der Wahrheit sagen, nehme ich schon sehr genau ;-).
Es geht mir um die Frage: Kennt ihr konkrete Fälle, wo es einem Kind in einem solchen Fall wirklich übel wurde und wenn ja von welchen ermittelten Pilz.
Wie sieht es überhaupt mit der Giftigkeit der genannten Kandidaten aus?

Gruß
Wolfgang

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