Re: Düngerlinge und Co., Vergiftungen

Karl-Heinz ⌂, (vor 4848 Tagen) @ Neu-Ostwestfale

Hallo zusammen,
zwei Fragen in die Runde: Es gibt immer wieder Anfragen von besorgten Eltern
von Kleinkindern, wo der Nachwuchs Pilze in den Mund genommen hat bzw.
runtergeschluckt haben soll.
Wenn es sich nicht gerade um die bekannten Giftpilze handelt (was bei mir
noch nie der Fall war), macht es Sinn hier eher abzuwiegeln und zu
beruhigen.
Meine Fragen: Kennt ihr irgendwelche Fälle, wo so ein Fall zu Problemen bei
Kindern geführt hat?
Kennt ihr irgendwelche Vergiftungsfälle mit Heudüngerlingen (sollen ja laut
Literatur giftig sein!), irgendwelchen Häuptlingen (nicht
Gifthäuptlingen), kleine braune schwer zu bestimmende Cortinarien, roh
gegessenen Nelkenschwindlingen (sind in der Suppe ja ausgesprochen lecker
;-) ) etc.?
Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

habe jedes Jahr mehrere entsprechende Fälle. Gottseidank bisher noch nichts Ernstes dabei gewesen. In den meisten Fällen ist es sicher so, dass die Kinder keine relevanten Mengen aufgenommen haben.

Bis der Pilz identifiziert ist, empfehle ich den Eltern auf jeden Fall medizinische Kohle zu geben, auch wegen der grundsätzlichen Rohgiftigkeit der meisten Wildpilze. Hier noch ein link:

http://www.erste-hilfe-fuer-kinder.de/vergiftungen-bei-kindern/kohle_bei_vergiftungen.html

Viele Grüße
Karl-Heinz

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