Re: Unterscheidungen...

Krötenhocker, (vor 4464 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

ich sehe nur 1 Spore (von insg. 34 Sporen), deren eines Ende nicht ganz
scharf ist - bei der gesamten Längenstreuung sicher zu vernachlässigen.

weiter oben schreibst du genau das Gegenteil über eine dickere Spore.

Dass bei manchen Sporen der Appendix nicht zu sehen ist, stellt hier auch
keinen Breitenmessfehler dar – ich habe an senkrecht stehenden Sporen
erkennen können, dass der Querschnitt kreisförmig/rund ist.

Das kann ich ja nicht wissen. Trotzdem zeigst du hier der Öffentlichkeit etwas, was man nicht tun sollte und was ich deshalb auch nicht unkommentiert lassen möchte.

Die Brennweite spielt bei meiner Mess-/Auswertungsmethode keine Rolle. Mein
Bezug ist, wie beschrieben, der scharfe Rand des Okular-Sichtfeldes als
Referenzgröße. Die Vignettierung beim Fotografieren ist erst mit der
Vorsatzlinse (Polfilter zum Schutz der optischen Oberfläche des
Kameraobjektivs) entstanden. Bei möglichst genauer Zentrierung der Kamera
über dem Okular ist die Abdunkelung des Randbereichs so gering, dass ich
sie bei der PC-Bearbeitung entsprechend aufhellen und damit den scharfen
Sichtfeldrand erkennen kann. Ich fotografiere frei Hand, weil die Kamera
für eine Festmontage zu groß ist = mein Kopf hätte daneben keinen Platz
mehr, um durch das andere Okular zu schauen. Also habe ich habe einen
Messobjektträger bei allen Vergrößerungen abgelichtet, usw. – der Rest ist
simpler Dreisatz.

Trotzdem ist irgendwo ein Fehler in deinem Ansatz. So ist z.B. der Rand des Okularsichtfeldes nicht identisch mit der optischen Ebene, in der die Sporen liegen. Wenn du die Sporen heranzoomen würdest(Brennweite erhöhen), würde der Okularfeldrand immer noch gleich bleiben, trotzdem wären die Sporen größer.

Beruhigenderweise hat Harald ja bestätigt, dass meine Messungen/Sporen
durchaus im Spektrum liegen.

Beunruhigend ist das extrem unterschiedliche Ergebnis der zwei Messreihen, wenn ich es richtig verstehe, eines Sporenabwurfpräparates.
Dein Mittelwert hat einen Mittelwertfehler und zukünftige Messungen des gleichen Abwurfes würden wieder einen Mittelwert (mit einer gewählten Wahrscheinlichkeit) innerhalb des Mittelwertfehlerbereiches geben. Wenn nicht ( und hier ist das ganz sicher nicht so), würde ich zuerst den Fehler in meiner Versuchsanordnung oder hier in der Mess- oder Rechenmethodik suchen.

So wäre es z.B. möglich, dass du mal im Makromodus und mal im Normalmodus mit deiner Cam gearbeitet hast. Genauso spielt der Abstand deiner Kamera zur optischen Schärfeebene des Okulares eine entscheidene Rolle. Die muß immer gleich sein. Sonst müsstest jedesmal dein Objektivmikrometer mit fotografieren.
Letzteres wird es sein. Hier könnstest du dir vielleicht mit einer passenden Abstandshülse (Eigenbau) behelfen, die du auf das okular steckst und dann die Kamera mit dem Pol(UV?)filter dagegen drückst. Und dann natürlich wieder die neuen Umrechnungsfaktoren ermitteln.

LG, Jens


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