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Re: Brandstellenpilze-Theorie-Frage

Ingo Wagner, (vor 6479 Tagen) @ Violet

Hallo Ditte!

Ich antworte trotzdem mal, auch wenn du die Pilzweisen ansprichst:

euch: 1. Wie hat man das mit der "Brandstelle" zu verstehen? Ist
da ein Waldbrand gemeint oder auch schlicht eine Lagerfeuerstelle?

Feuerstelle reicht, möglichst aber ohne verbranntem "Zivilisations-Müll", genial sind ältere, von Brandstellen-Moosen eroberte Feuerstellen, wo am besten nur überschüssiges Reißig von Holzarbeiten im Wald verbrannt wurden. Es sollte aber schon noch Holzkohle vorhanden sein und nicht bloß Asche.

2. Wie

kann es denn sein, dass da, wie etwa Andreas in Bezug auf einen von ihnen
schrieb, nach kurzer Zeit so einer "pilzt"? Ist das Myzel
flächendeckend schon fix und fertig überall im Boden und wartet nur
darauf, dass es irgendwo brennt, damit sich was tut? Oder wie hat man sich
das vorzustellen?

Meiner Ansicht nach werden die Sporen durch die Luft verteilt und überleben halt nur dort, wo für sie die spezifischen Bedingungen herrschen. Ist ja bei Mykorrhiza-Pilzen ähnlich. Woher weiß z.B. der Elfenbeinröhrling, wo die dazugehörige Weymouths-Kiefer steht?

Und 3. Wieso zerstört Feuer nicht alles entsprechende -

Feuer wandelt um, denn irgendwas bleibt ja trotzdem übrig. Das Übriggebliebene ist die Nahrungsgrundlage der Brandstellenbewohner.

VG Ingo W

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